Bogenschiessen

Bogenschießen ist eine weltweit verbreitete Sportart. Im Rollstuhlsport zählt sie zu den ersten sportlichen Betätigungen, die im Rahmen der medizinischen (und gesellschaftlichen) Rehabilitation von Sir Ludwig Guttmann in Stoke Mandeville eingeführt wurden.

Für den Querschnittgelähmten ist diese Sportart wie geschaffen. Das Spannen und Ausziehen des Bogens ermöglicht die Wiedergewinnung und Erhaltung von Kraft und Ausdauer. Das Streben nach Präzision und Konstanz aktiviert seine körperlichen Funktionen ebenso wie seine Willensstärke. Die Erfahrung von Erfolg, von Leistungsschwankungen und Niederlagen fördern Selbstbeherrschung und Gelassenheit.

Seit der Aufnahme in den Deutschen Schützenbund konkurrieren Rollstuhlfahrer chancengleich mit nichtbehinderten Sportlern auf Kreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaften bis hin zur Deutschen Meisterschaft.

 

  Übungsabende jeden Mittwoch um 18.00 Uhr in der Sporthalle der Orthopädichen Universitätsklinik in Heidelberg Schlierbach.